Achtung! 5 Fake News über den Zunderschwamm entlarvt

Nicht alles, was im Internet zu lesen ist, entspricht auch der Wahrheit. Fake News sind keine wirklich moderne Erfindung. Schon seit es Menschen gibt, wurden Falschinformationen bewusst genutzt, um Unsicherheit, Angst oder Verwirrung zu stiften und diese für sich und eigene Zwecke zu nutzen.
Schade ist dies besonders dann, wenn diese Falschinformationen einen solch nutzstiftenden Baumpilz betreffen wie den Zunderschwamm.

Die perfide und missbräuchliche Strategie hinter den Fake News wird dann offensichtlich, wenn bestimmte Unternehmen und Institutionen bewusst diffamiert und verleumdet werden, wohingegen sich andere Unternehmen und Personen als die „einzig Wahren“ darstellen. Wir möchten mit diesem Beitrag dafür sorgen, mehr Licht über die Irrtümer und Mythen rund um den Zunderschwamm zu bringen.

Irrtum #1 Giftigkeit: Zunderschwamm Pulver ist giftig?

Der Zunderschwamm (Fomes fomentarius) ist nicht giftig!

Offiziell wird dieser Baumpilz aufgrund seiner holzigen und harten Konsistenz nicht als klassischer Speisepilz und nur deshalb als nicht genießbar eingestuft. Der Zunderschwamm wird aber trotz seiner harten, holzigen Struktur schon seit der Steinzeit verzehrt. Seit Jahrhunderten wurde er als Teeaufguss eingenommen oder wegen seiner leichten Bitternote und der braunen Färbung als Bestandteil von Spirituosen insbesondere Magenbittern verwendet.

Besser bekannt und belegt sind die Verwendungen zur Blutstillung und Wundbehandlung. So wurde der Zunderschwamm bis in 20.Jahrhundert (besonders während des 1. Weltkrieges) zur Wundauflage als sog. Zunderlappen verkauft.

Ferner prüfen die deutschen Lebensmittelaufsichtsbehörden die Lebensmittel aus Zunderschwamm auf Sicherheit: Jedes Nahrungsergänzungsmittel muss vor der ersten Vermarktung bei den Behörden zu Prüfung angemeldet werden.

Nicht zuletzt werden unsere Zunderschwamm-Pulver bzw. -Nahrungsergänzungsmittel mit jeder Charge von der AgroLab Laborgruppe auf Schwermetalle, Verunreinigungen sowie Toxine geprüft, bevor Sie abgefüllt werden. Die AgroLab Laborgruppe hat speziell für die komplexen Anforderungen der Analytik von Pilzen ein sicheres Prüfsystem entwickelt. Dieses engmaschigem Prüfsystem haben wir uns freiwillig auferlegt und lassen jede Charge von der Ernte bis zum fertigen Produkt analysieren.  

Irrtum #2 Fuchsbandwurm: Zunderschwamm ist mit Fuchsbandwurm verseucht?

Der Fuchsbandwurm ist ein gefürchteter Parasit, der sich lange unbemerkt und mit tödlichem Ausgang in einem lebenden Wirt einnistet. In Mitteleuropa erkranken weniger als 5 von 10.000 Menschen an dieser Wurmerkrankung. Seinen Namen erhielt der Fuchsbandwurm, da er als Endwirt Füchse infiziert. Im Kot des infizierten Wirts sind Wurmeier enthalten, die über Schmierinfektionen einen neuen Wirt finden. Ist nun der Zunderschwamm gefährdet, mit Wurmeiern verseucht zu sein? Sie müssen sich zunächst vor Augen halten, dass Füchse oder andere Tiere Ihren Kot auf Zunderschwämme abgeben müssten. Da Zunderschwämme meist auf umgefallenen und vor allem stehenden Bäumen wachsen, müsste u.a. der Fuchs sich die Mühe machen, auf diese zu klettern und den vergleichsweise kleinen Pilzfruchtkörper zu treffen. Dies ist eher unwahrscheinlich. Da nur wir unsere Zunderschwamm-Fruchtkörper handverlesen sammeln, prüfen wir jeden Fruchtkörper trotzdem auf solche Verunreinigungen.

Darüber hinaus werden unsere Zunderschwämme über ein mehrstufiges Verfahren gereinigt, entwest und erhitzt. Das bietet die bestmögliche Sicherheit für Sie.  
 
Irrtum #3 Zunderschwamm-Mafia: Es gibt eine Zunderschwamm Mafia?
Auf einer augenscheinlich unseriösen Webseite wird eine sogenannte Zunderschwamm-Mafia propagiert.  Diese Mafia soll angeblich Gelder verschwinden lassen, Verbraucher betrügen und illegalen Tätigkeiten nachgehen – Der Pate lässt grüßen!

Aufgedeckt wurde dies angeblich von einem anonymen Journalisten, der leider nicht auffindbar ist.

Bemerkenswert: Ein Impressum, wie nach deutschen Recht zwingend vorgeschrieben, sucht man auf dieser Seite vergebens. Darüber hinaus wird die Website über Dienstleister im Ausland betreut.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wollen die Urheber der Website ihre Identitäten sehr bewusst verschleiern!  

Wir können Ihnen ganz klar sagen, dass wir garantiert KEINER Zunderschwamm Mafia angehören. Wir bieten unseren Kunden geprüfte und marktfähige Produkte an, vertreiben diese ausschließlich auf seriösen Wegen und handeln somit nach den Prinzipien ehrbarer Kaufleute. Werte die uns unsere Familien als auch Mentoren aus dem Studium vorgelegt haben.

Diese Webseite ist eine wirklich unfaire Hetzkampagne gegen uns, die vor allem eines erzielen soll: Einen fairen Wettbewerb mit Zunderschwamm-Produkten zu verhindern.

Wir bitten Sie, dieser unseriösen Propaganda keinen Glauben zu schenken oder zu unterstützen. Wir sind selbst nach wie vor sehr schockiert über diesen dreisten und unseriösen Angriff auf uns und unser Unternehmen im anonymen Internet.

Irrtum #4 - Radioaktivität:
Zunderschwamm aus Deutschland ist radioaktiv verstrahlt?
Ein Mitbewerber behauptet gern, Zunderschwamm Pilze aus Deutschland seien radioaktiv verseucht und somit schädlich (ohne selbt genau Angaben über die Herkunft der eigenen Pilze anzugeben) Hier verhält es sich ähnlich, wie mit Irrtum #1 Giftigkeit: Wenn Sie von deutschen Unternehmen kaufen, können Sie sicher sein, dass deren Produkte auf Radioaktivität getestet werden.

Wir suchen zusammen mit den Bayerischen Staatsforsten und den Naturschutzbehörden geeignete Erntegebiete aus. Dabei werden in die Auswahl der Erntegebiete sowohl Naturschutz-Kriterien als auch Rückstände etwaiger Schadstoffe  einbezogen.

Bevor unsere Zunderschwämme geerntet werden, lassen wir vorher Bodenproben der Erntegebiete sowie Zunderschwammkonsolen auf Radioaktivität und andere Schadstoffe analysieren. Sind die Gebiete und die Zunderschwämme geeignet, beginnen wir mit der Ernte vertraglich festgelegter Mengen.

Erst nach eingehenden Prüfungen vom Erntegebiet über den Rohstoff bis hin zu den fertigen Produkten und  bei absoluter Unbedenklichkeit gehen unsere Produkte in den Verkauf.

Irrtum #5 -  das Original: Zunderschwamm lässt sich nur in einem sehr komplizierten Verfahren herstellen, dass weltweit nur ein Unternehmen beherrscht? Es gibt nur einen Original Zunderschwamm?

Seien Sie skeptisch, wenn irgendein Unternehmen behauptet, „das Einzige“, „das Original“ oder „das Beste“ zu sein.

Diese Übertreibungen sind ein einfacher Kniff um Eindruck zu schinden.

Stichhaltige Belege und Nachweise für diese Aussagen werden nicht vorgelegt.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass ein Zunderschwamm Produkt, in den Jahren 2014 bis 2016, als sog. Novel Food beworben und verkauft wurden.

Mittlerweile wird das entsprechende Produkt nicht mehr als Novel Food vertrieben, sondern -wie alle anderen im Handel befindlichen Zunderschwamm Produkte auch- als Nahrungsergänzungsmittel.

Über das, was letztlich zu dem Hin-und-Her bei der Werbung für das Produkt geführt hat, lässt sich nur spekulieren. Aber eine seriöse Information der Verbraucher sieht sicher anders aus.


Für Sie in Kürze zusammengefasst:

  1. Achten Sie beim Kauf au die Herkunft der Produkte und Hersteller
  2. Lassen Sie sich nicht vom Original, dem Besten oder Einzigen blenden und seien Sie kritisch
  3. Gute Anbieter können ein Analysezertifikat für die Produkte vorzeigen und tun dies unaufgefordert
  4. Zunderschwämme sollten ausgekocht bzw. entwest worden sein